Altersforschng Jetzt beginnt eine glückliche Zeit

Kreatives Denken, Sinn für Schönes, Gelassenheit: Ältere sind optimistischer und können Situationen und Menschen besser einschätzen

Jetzt beginnt eine glückliche Zeit

Ihr größeres Wohlbefinden verdanken ältere Menschen verschiedenen Strategien, die sie geschickt nutzen: Sie richten ihre Aufmerksamkeit stärker auf positive Dinge. Unangenehmes vergessen sie gnädig. Sie geben sich versöhnlich. Die Zukunft sehen sie optimistisch. Zeigt man Versuchspersonen Bilder mit positivem oder negativem Inhalt, so bleiben jungen Leuten besonders die verstörenden Bilder im Gedächtnis. Bei den Älteren ist es genau umgekehrt: Sie erinnern sich vor allem an die schönen Momente. Im Alltag führt die Ausrichtung auf das Schöne und Gute im Leben zu größerer Zufriedenheit. Aber ältere Menschen sind nicht nur allgemein glücklicher, sie sind auch besser in der Lage, mit schwierigen und belastenden Gefühlen umzugehen. So können sie Traurigkeit akzeptieren, ohne davon überwältigt zu werden. Sie kommen auch gut zurecht mit gemischten Gefühlen, wissen zum Beispiel Glücksmomente zu genießen, obwohl sie von Trauer und Wehmut durchzogen sind.

Im Alter zwischen 53 und 60 Jahren, so zeigte sich in einer Studie aus Seattle, ist das Leistungsniveau höher als zwischen 20 und 30 Jahren. Was den Wortschatz und das verbale Gedächtnis betrifft, verbessern sich Frauen sogar bis weit über das 60. Lebensjahr hinaus. Auch die soziale Kompetenz und das Urteilsvermögen wachsen - schließlich haben Ältere jede Menge Erfahrung, die ihnen hilft, mit anderen richtig umzugehen oder Situationen korrekt einzuschätzen. "Das Gehirn wird im mittleren Alter besser, keine Frage", resümiert die Entwicklungspsychologin Sherry Willis.

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