Beauty Schlaft schön!

Schlaft schön!

Ohne sich zu rühren verbringt niemand die Nacht. Nur in der Tiefschlafphase liegen wir still, sonst wechseln wir 30 bis 80 Mal die Position. Und fast ebenso häufig wachen wir auf. An diese Wachphasen erinnern wir uns jedoch nicht und sie hinterlassen auch keine Müdigkeit. Matt und erschöpft macht nur ein Schlafdefizit. Meist haben Einschlafstörungen psychische Ursachen: Aufregung, Sorgen oder Hunger (der aktiviert das Wachzentrum), und auch das genervte Warten auf den Schlaf. Denn innerer Druck pusht das Stresshormon Cortisol.  

Was aber tun, wenn die Stunden wach verstreichen? Gelassen bleiben, notfalls aufstehen und etwas Beruhigendes tun, raten Schlafwissenschaftler. Denn etwa alle eineinhalb Stunden öffnet sich ein sogenanntes Schlaffenster: Wir werden dösig – dann ab ins Bett.

Entsprechend den Bio-Rhythmen des Körpers ist der Start in den Tag gegen sieben Uhr optimal. Zu Bett gehen sollten Sie zwischen 22 und 23 Uhr. Dann ist die Aussicht auf gute Schlafqualität mit genügend Tiefschlaf- und Traumphasen optimal. 

Abendliche Müdigkeit begünstigen Einschlaf-Rituale: Ein Becher Tee oder ein Notizbuch neben dem Bett, für nächtliche Gedanken.  Und wenn man trotzdem morgens viel zu früh wieder wach ist? Einfach aufstehen und den Tag beginnen. Und nachmittags ein halbes Stündchen schlafen, aber nicht länger! So ein „Powernapping“ gibt Energie, ebenso übrigens wie das Vorschlafen vor einer langen, lustigen Nacht.