Gesellschaft freie Menschen, freie Gedanken, freie Liebe

freie Menschen, freie Gedanken, freie Liebe

Die deutsche Alltagskultur wurde von der 68er-Bewegung kernsaniert: Die muffige Glockenrock-Gesellschaft der 50er- und 60er-Jahre, in der Vatis Beitrag zum Familienleben im samstäglichen Autowaschen bestand, und in den Vorzimmern der Republik das „Fräulein“ Müller zum Diktat gebeten wurde. In der Ehefrauen nur mit Erlaubnis ihres Mannes einen Job annehmen durften, es unverheirateten Paaren untersagt war, das Lager zu teilen, und auch die Abtreibungsdebatte sich langsam warmlief.
   Dagegen setzten die 68er das Lebensgefühl von „Let The Sunshine In“: freie Menschen, freie Gedanken, freie Liebe. Aushängeschild der neuen Bewegung wurde die Berliner Kommune 1, die kurzerhand Privateigentum und Monogamie abschaffte. Die mit dem Ausspruch „Wer zweimal mit dergleichen pennt, gehört schon zum Establishment“ Schlagzeilen machte und mit Rainer Langhans und Uschi Obermaier in ihrem permanenten Bekleidungsnotstand das Konzept des „Big Brother“-Hauses vorwegnahm.
Gretchen Dutschke, Witwe des Studentenführers Rudi Dutschke (Bild oben), ist stolz auf ihre Generation: „Ich denke, die 68er machten Deutschland zum demokratischsten Land Europas, wenn nicht der Welt. “

Den ganzen Text lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von BRIGITTE WIR