Psychologie Vertrauen ist gut. Und es wächst, wenn wir es weitergeben

Vertrauen ist gut. Und es wächst, wenn wir es weitergeben

 

Einerseits sind wir Menschen so angelegt, grundsätzlich Vertrauen zu schenken. Weil wir gar nicht anders können, weil wir uns allein nicht durchschlagen könnten in diesem immer komplizierter werdenden Alltag. Andererseits vertrauen manche Menschen mehr als andere – woran liegt das? Experten wissen heute, dass die Fähigkeit, anderen zu glauben, auch von unseren persönlichen Eigenschaften und Biografien abhängt. „Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl wagen das eher“, sagt der Münchner Psychologe Jens Uwe Martens. Forscher Martin Schweer von der Universität Vechta hat herausgefunden: Eine Person, die aus einem sicheren Umfeld kommt, ist eher bereit, das Vertrauenswagnis einzugehen.

Denn wer vertraut, geht ein Risiko ein. Wenn wir so viel Gutes erwarten und getäuscht werden, tut das weh. So kann auf enttäuschtes Vertrauen schon mal Rückzug folgen, Wut. Manchmal auch gegen sich selbst. Doch vernünftig wäre das Gegenteil, sagt der österreichische Psychologe Niels Birbaumer: Enttäuschte sollten statt Rückzug bewusst Situationen suchen, in denen sie höchstwahrscheinlich nicht enttäuscht werden. Bei Freunden, in der Familie wächst auch neues Vertrauen. In sich selbst und solche, die es verdienen.

Es wird deutlich: Für den Glauben an das Gute im Menschen gibt es kein Messinstrument. Wir navigieren intuitiv und meistens im Ungefähren, sind auf unser Bauchgefühl angewiesen.

 

Den ganzen Text finden Sie in der aktuellen BRIGITTE WIR.

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