Reise Meran erfindet sich neu

Meran erfindet sich neu

„Unsere Frage war: Wie kann man mit der Tradition etwas Neues machen?“, erläutert Barbara Tischler, 36, und löffelt genüsslich eine Portion Bohnen von ihrem Teller. „Wir“, das sind Barbara und ihr Partner Christof Fauster. Mit ihrer Kreativagentur Peppis machten sich die beiden Meraner vor ein paar Jahren selbstständig. Barbara könnte in Berlin leben, in Kopenhagen oder in Paris. Doch sie lebt in ihrer Heimat – und das sehr gern. Mit ihrer Agentur will sie ortsansässigen Hotels, Restaurants und Boutiquen auf die Beine helfen. Zu Peppis kommen Familienunternehmen, die den Sprung in die Zukunft schaffen möchten. Damit die nachwachsenden Generationen, die den Zauber Südtirols gerade erst entdecken, sich ebenfalls gut versorgt fühlen. „Die wollen keine Dreiviertelpension, weil sie die tollen, neuen Restaurants ausprobieren möchten“, weiß Barbara. Zum Beispiel das Meteo, vor dem wir gerade auf verschnörkelten Eisenstühlen aus einer längst vergangenen Zeit sitzen und die Sonne genießen. Das Mobiliar ist vielleicht geblieben, doch die Speisekarte ganz sicher nicht. Als Gruß aus der Küche kredenzt uns die Künstlerin Agata, die mit ihrem Freund das Lokal betreibt und mit ihrem schwarzen Bob sehr italienisch aussieht, Ananas mit Olivenöl, Meersalz und rosa Pfeffer. „Einer meiner Lieblingsorte“, strahlt Barbara mit dieser naturgegebenen Entspanntheit, die einem hier noch oft begegnen wird.

Den ganzen Text lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von BRIGITTE WIR.