Psychologie Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen

Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen

Das erste und ziemlich umwerfende Gefühl, das der künftige Vater meiner Kinder in
mir auslöste, war: Bauchmuskelkater vom Lachen. So komisch, so charmant, tiefsinnig und geistreich erzählte er, der damals mein Kollege war, seine Witze, dass wir die Mittagspause gewaltig überzogen, beide Tränen in den Augen hatten – und uns für den nächsten Abend verabredeten.

Dass Lachen der Start in unsere neue Familie war, ist kein Zufall: Alle lieben das Lachen, alle lieben Humor. Fragt man, was sich Menschen von ihrem Partner, ihrer Partnerin wünschen, steht Humor meist ganz weit oben. Und da diese Gabe wohl zu den meistbewunderten und wünschenswertesten Eigenschaften gehört, die man nur haben kann, beschreiben sich in Umfragen rund 90 Prozent der Menschen auch als humorvoll.

Doch was ist Humor eigentlich? Viele von uns kennen vermutlich das Bonmot des Schriftstellers Otto Julius Bierbaum, es stammt aus dem vorigen Jahrhundert: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Und das Internet-Lexikon Wikipedia betont die positive Kraft dieser Befähigung: „Humor ist die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen.“ Wenn man das immer könnte!

Der Wirkung von Heiterkeit geht der Persönlichkeitsforscher Willibald Ruch von der Universität Zürich seit 40 Jahren nach und stellt wissenschaftlich fest, was uns die Lebenserfahrung längst lehrte: „Studien zeigen, dass der Mensch mit schwierigen Situationen besser umgehen kann, wenn er Humor einsetzt.“

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Den ganzen Text lesen Sie in der neuen Ausgabe der BRIGITTE WIR!